Die école vivante zeichnet sich durch folgende Besonderheiten aus:

  • die Räumlichkeiten der école vivante sind offen gestaltet. Es bietet sich viel Raum zum freien Spiel, zur freien Arbeitswahl und zum aktiven Arbeiten, auch in der Gruppe.
  • Hochwertiges und vorbereitetes Lernmaterial fördert die Lernmotivation.
  • Durch ein friedliches, achtsames und kooperatives Gruppenklima in einer freien Umgebung mit klaren Strukturen und Grenzen wächst ein soziales Netz, das den Kindern Sicherheit, Kraft und Halt gibt.
  • Wir lernen in altersgemischten Gruppen. Die Jahrgänge werden zu Gruppen mit maximal 10-15 Kindern zusammengefasst, die von mindestens einem Lehrer betreut werden.
  • Gewalt und körperliche Züchtigung sind in der école vivante tabu, denn friedliche Kinder können nur in einer friedlichen Atmosphäre gedeihen.
  • Der Schwerpunkt des Lehrens liegt auf der Förderung des selbstbestimmten und selbstständigen Lernens, wobei das freie und didaktische Spiel, persönliche Erfahrung und aktives Begreifen die hauptpädagogischen Mittel sind.
  • Die école vivante bereichert den offiziellen Lehrplan mit vielfältigen Themen und unzähligen praktischen Aktivitäten. 


  • Die Lehrer der école vivante verstehen sich als Mentoren und Begleiter der Schüler. Aufgrund ihrer größeren Lebenserfahrung geben sie Halt und Führung. Sie sehen sich aber auch als Lernende, die sich ständig weiterentwickeln und offen sind für Neues. Für die Mitarbeiter der Schule werden regelmäßige Treffen im Team organisiert, um gemeinsam Fragen und Probleme zu besprechen und sich gegenseitig beizustehen. Die Pädagogen bilden sich laufend in Fortbildungen und durch weiterführende Literatur weiter.
  • Eine individuelle Schüler-Lehrperson-Beziehung, die auf Gleichwertigkeit und gegenseitigem Respekt beruht, bildet die Grundlage für erfolgreiches Lernen. Persönlich wahrgenommen zu werden stärkt das Selbstbild. Eine Atmosphäre der Anerkennung beflügelt das Lernen. Beides wiederum führt zu einem positiven Selbstkonzept welches den Lernprozess stärkt.
  • Die Eltern sind intensiv in das Schulleben eingebunden (durch regelmässigen Austausch, Elternmitarbeit, Teilnahme an Informationsveranstaltungen, Versorgung der Kinder).
  • Die école vivante ergänzt die obligatorischen Ziffernnoten durch ausführliche Entwicklungsberichte, Tagebücher und Gespräche mit den Eltern und Schülern. Benotung und Beurteilung im klassischen Sinne ist zweitrangig.